Kroatien – Wie die Kastaver Kirche (Crekvina) gebaut wurde

Posted on 4. February 2012

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Im 17. Jh. haben die Jesuiten beschlossen in Kastav auf der Ostseite eine prächtige Kirche zu erbauen, die der Hl. Maria geweiht werden sollte. Alle Einwohner von Kastav mussten ohne irgendeine Entschädigung beim Bau mithelfen. Sie mussten auf dem Rücken den Meeressand für den Bau aus Preluka nach Kastav tragen. Unter ihnen war auch eine arme Witwe mit drei kleinen Kindern, die sie mit nichts ernähren konnte. Als sie an die Reihe kam zu arbeiten, bat sie einen der Jesuiten, der die Arbeiten leitete, sie von dieser Verpflichtung freizusprechen, damit sie als Bedienstete in einer Familie arbeiten konnte, um für ein wenig Brot für ihre hungrigen Kinder verdienen zu können. Anstatt sie gehen zu lassen hat er sie zur Arbeit gejagt und sie dreimal mit einer Gerte geschlagen. Die gedemütigte und beleidigte Frau hat den Kirchenbau verflucht: «Möge Gott den Bau immer einstürzen lassen!» Die Jesuiten haben dreimal versucht, die Kirche fertig zu bauen, aber sie stürzte immer wieder ein. Bis heute weiß man nicht, warum der Bau immer wieder eingestürzt ist und ob er jemals fertig gestellt worden ist. Auch heute noch stehen die Ruinen von Kasta, die populär «Crekvina» genannt werden als geschichtliches und kulturelles Denkmal.

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