Kroatien – Legende über die Entstehung der Zvončari

Posted on 4. February 2012

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Als die Türken oder Tataren während ihrer Einfälle bis Grobničko polje kamen, haben die Hirten damals nichts gehabt, um sich wehren zu können, so dass sie sich in Schafsfelle einhüllen mussten, Glocken umgehängt haben und auf ihre Köpfe schreckliche Masken setzen mussten, in eine Hand eine Axt, die auch heute noch von den Zvončari “balte” (aus dem Ungarischen) genannt werden, und in der anderen Hand ein Beutel mit Asche. Dann haben sie angefangen, laut zu läuten und zu schreien. Die Türken oder Tataren waren sehr erschrocken durch diese seltsamen Wesen und liefen davon, ohne sich umzusehen. Als sich die Zeit des Karnevals näherte, haben sie immer gefragt: «Wann kommt jener Tag, als der Kaurin verrückt wurde?» Zum Gedenken an diesen Brauch ziehen noch heute die Zvončari durch die Dörfer, mit Glocken am Gurt geschnallt und mit schrecklichen Masken auf dem Kopf, mit alten Schwertern oder Äxten, aber den Beutel mit der Asche – der auch die Funktion der Anregung der Furchtbarkeit hatte, tragen sie nicht mehr, und sie bewerfen nicht das weibliche Publikum mit Asche.

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