Kroatien – Die Legende von der heiligen Anastasia

Posted on 4. February 2012

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Die Legende von der heiligen Anastasia (Stošija), der jungen Märtyrerin (Zadar)

In der Zeit Kaiser Diokletians (3.-4. Jh.) und seiner grausamen Christenverfolgung wurde ein junges Mädchen aus einer angesehenen Patrizierfamilie mit dem römischen Patrizier Publius verheiratet. Damit hätte sich ihr Schicksal nicht von dem anderer Frauen unterschieden, die in arrangierten Ehen ohne Liebe lebten, wenn sie nicht die „neuen” Ideen der Liebe und des Glaubens des römischen Ritters und späteren Märtyrers Chrysogonos (kroat. Krševan) kennen und schätzen gelernt hätte. Wegen ihres Wunsches nach Jungfräulichkeit und der Annahme des „neuen Heidentums” wurde sie zu Hause lange wie in einem Gefängnis gehalten. Nach dem Tode ihres Ehemannes schloss sie sich dem hl. Chrysogonos an und ging mit ihm nach Acquileia, wo sie gefangene und gefolterte Christen besuchte und leider auch Zeugin seiner Hinrichtung wurde. Der Überlieferung zufolge starb sie in ihrem Heimatort Sirmium den Märtyrertod, der Kopf wurde ihr abgeschnitten und ihr Körper vor der italienischen Insel Palmaria ins Meer geworfen. Gefundene Reliquien wurden im 5. Jh. nach Konstantinopel gebracht, und im Jahre 804 erhielt sie der Zadarer Bischof Donat von Kaiser Nikiphoros I. zum Zeichen der Aussöhnung von Byzanz mit Zadar und dem Frankenreich.

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