Europäischer Immobilieninvestmentmarkt besser als erwartet

Posted on 30. January 2012

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Die europäischen Investmentmärkte haben das vergangene Jahr stärker beendet als erwartet. Im vierten Quartal ist das Investmentvolumen um 17,7 % auf 36,8 Mrd. Euro gestiegen, so dass für das Gesamtjahr ein Ergebnis von 126,2 Mrd. Euro vermeldet werden kann. Wie die internationalen Immobilienberater Cushman & Wakefield (C&W) jetzt veröffentlichten, waren ausländliche Investoren maßgebliche Treiber des Investmentgeschäfts. Ausländische Investoren haben ihr Investitionsvolumen um 16,2 % erhöht, während bei inländischen Investoren ein Plus von 3,6 % registriert wird. Der Marktanteil ausländischer Investoren belief sich 2011 auf 35,8 % (2010: 33,2 %).

Nach wie vor hat sich das Investmentinteresse auf die drei Core-Märkte Großbritannien, Deutschland und Frankreich fokussiert, in denen 61,4 % aller europäischen Immobilieninvestments stattfanden.
Jedoch wurden die größten Wachstumsraten in den Schwellenländern verzeichnet: Sieben der zehn stärksten Wachstumsmärkte 2011 befanden sich in Mittel- bzw. Osteuropa: Bulgarien, Estland, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn, Russland und Kroatien. Lediglich die drei westeuropäischen Länder Schweiz, Dänemark und Frankreich zählen zu den Top-Ten der höchsten Investment-Wachstumsraten. Zu den Verlierern zählten die sogenannten PIIGS Staaten. Während das Investmentvolumen in Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien insgesamt um 25,9 % sank, wurde in den anderen Ländern der Eurozone ein Volumenanstieg von 17,7 % registriert.

Quelle: deal-magazin.com

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