Richtiges Heizen im Winter

Posted on 29. January 2012

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Richtiges Heizen im Winter

Von einem richtig kalten Winter ist in weiten Gebieten Deutschlands noch keine Spur. Dennoch lohnt es sich, das Heizungsthermostat genauer in Augenschein zu nehmen. Hier finden Sie einige nützliche Tipps zum Energie sparen.

Energiespar-Regler für Heizkörper

Ideal wären sogenannte Energiespar-Regler, die die Heizung mit einer Zeitschaltuhr automatisch hoch und runter drehen und somit die Temperatur konstant halten können. Energieeinsparungen von 10 bis 20 Prozent sind damit möglich. Die Anschaffungskosten von etwa 30 Euro amortisieren sich damit relativ schnell. Bei längerer Abwesenheit auf 15 Grad oder das Ventil auf „Frostschutzposition“ (Sternchen) einstellen.

Worauf besonders geachtet werden sollte

Die Wohnung jedoch nie auskühlen lassen. „Eine komplett ausgekühlte Wohnung zieht auch die Nachbarwohnungen in Mitleidenschaft. Unterste Temperaturgrenze ist für mich 12 Grad“, so Rene Zimmerling, Zentralheizungs- und Lüftungsinstallateur. Es droht Schimmelgefahr und unnötig hoher Energieverbrauch beim Aufwärmen.

Regelmäßig auch die Heizung entlüften und den Wasserdruck der Anlage kontrollieren! Gluckernde Heizkörper sind Energiefresser!

Lüften gegen Schimmel

Auch öfters mal auf Durchzug schalten: Besonders in Bad, Küche und Schlafzimmer droht durch Kondenswasser Schimmel. Auch in den anderen Räumen lohnt sich kräftiges Stoßlüften – anstatt Fenster dauerhaft zu kippen.

Gekippte Fenster sind Energievernichter – Feuchtigkeit wird kaum abtransportiert und Wärme geht verloren. Außerdem: Wer in der Wohnung ins Schwitzen gerät, sollte nicht den Pullover ausziehen, sondern die Heizung herunterdrehen. Jedes Grad weniger Raumtemperatur bringt etwa 6 % Energieersparnis. Als Orientierung nennen Energieberater 20 Grad für Wohn-, Ess-, und Arbeitszimmer und 22 Grad für das Bad. Im Schlafzimmer reichten oft schon 16 bis 18 Grad. Auch für die Küche braucht man nicht wesentlich mehr, weil dort zusätzliche Wärme beim Kochen entsteht.

Tipp: Seit 2009 gibt es den sogenannten Energieausweis. Er informiert über die energetischen Eckdaten einer Wohnung oder eines Hauses. Der Vermieter ist dazu verpflichtet, dem Mietinteressenten den Energieausweis vorzulegen.

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